• Bürohaus Arabeska

Bürohaus Arabeska

München

2015

Kann eine Wertanlage schöner sein?
                                                                                                     
Umbauter Raum: 100.620 cbm BRI
Bruttogrundfläche: 26.520 qm BGF
Bauherr: Bayerische Ärzteversorgung
Wettbewerb und Realisierung: h4a

 

Nach einem gewonnenen Wettbewerb heißt es meistens, die schöne Idee auch baubar und bezahlbar zu machen. Beim Bürohaus Arabeska sind dabei gleich mehrere Hürden genommen worden:

Hürde Nummer 1: ein flexibles Bürokonzept in einer zeichenhafte Bauskulptur umsetzen;

Hürde Nummer 2: auf dem Baugrund noch vorhandene mehrstöckige Tiefgaragen eines Vorgängerbaus in die Gebäudeplanung integrieren;

Hürde Nummer 3: die im Wettbewerb noch recht unverbindlichen Aussagen zu Fassaden, haustechnischem Konzept, Mieteinheiten, Tiefgarage, Gründung etc. in einem tragfähigen Gesamtkonzept zusammenzuführen, das auch den Kosten- und Terminvorstellungen des Bauherren entspricht.

Dass sich die Kreativität des Architekten nicht nur im Wettbewerb, sondern über alle Leistungsphasen seiner Tätigkeit zeigen darf, dafür ist das Haus Arabeska ein schönes Beispiel.

Ein dezentrales Lüftungskonzept, die Anordnung wandartiger Träger in einem Zwischengeschoss zur Lastabtragung der frei geformten Obergeschosse auf die regelmäßig strukturierten Tiefgaragengeschosse, die Umfunktionierung alter Tiefgaragenwände zur Baugrubensicherung, das und noch so einiges mehr sind Früchte einer intensiven Planungsarbeit, die sich nicht in Vordergründigkeiten erschöpft. Die gelungene baukonstruktive Durchbildung ist einmal mehr der Schlüssel zum architektonischen Gesamterfolg.

 

Leistungen Leathley 2008:

Projektleitung als Generalplaner für h4a,

Überarbeitung des Wettbewerbs mit dem Ziel des Nachweises der Machbarkeit, sog. „programming“,

Vorentwurfsplanung, Entwurfsplanung, Kostenschätzung, Kostenberechnung