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Bürohaus hoch49

Bürogebäude

Frankfurt am Main

2002

Dornröschen wachgeküsst.
Was tun mit einem leerstehenden Bürohaus der 70er Jahre mit erdgeschossiger Ladennutzung und zweigeschossiger Tiefgarage in Top-Lage, das in seiner Erscheinung und seiner Substanz so heruntergekommen ist, dass ein Abriss naheliegend erscheint, dieser aber die vorhandene hohe Grundstücksausnutzung zur Disposition stellen würde?

Die planerische Antwort in diesem Fall: Totalsanierung mit dem Ziel maximaler Qualitätssteigerung. Das heißt, bis auf die Aufzüge und die tragende Stahlbetonstruktur muss erstmal alles heraus.

Dann ein Neuausbau gemäß Hochhausrichtlinie, neue Fassaden, 2. Rettungsweg, neuer Hauszugang mit Pförtnerloge, Komplettausbau einschließlich Mieterausbau, neue Zugänge und Zutrittskontrollanlagen, bis hin zu einer neuen Briefkasten- und Klingelanlage in einer Stele aus sandgetrahltem Edelstahl.

Besonderes dabei: eine Doppelfassade mit inneren Holzfenstern aus Eiche – in einem Hochhaus! – und motorbewegten Glaslamellen außen, Ziegelfassade aus gesinterter Terrakotta – sieht nach über zwölf Jahren noch so gut aus wie nach dem ersten Ausrüsten! – und außen hinzugefügte 2- bis 6-geschossige Rettungstreppen mit Hänge- und Kopftragwerken aus Stahl.

Das Ergebnis: nun eine Top-Immobilie mit Top-Mietern und ein kleines aber feines highlight in Frankfurts Hochhauslandschaft.

Ort: Frankfurt am Main
Typus: Bürogebäude
Planungs- und Bauzeit: 2000 – 2002

Umbauter Raum: 10.900 cbm BRI
Bruttogrundfläche: 3.800 qm BGF
Bauherrin: Frau Ilse Pollak

Leistungen Leathley 2000 – 2002:

Projektleitung über alle Leistungsphasen,

alle Leistungen der LPh 2 bis 5, Teile von 6, 7 und 8