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Städtebundtheater

Theater

Hof

1994

To be or not to be.
Auch heute noch lohnt sich ein Besuch in Hof. Natürlich der Filmtage wegen. Aber auch Architekturinteressierte kommen auf ihre Kosten.
Aus einem offenen Wettbewerb hervorgegangen bietet sich 1990 für das junge Architektenteam um den Projektleiter Thomas-Bittcher-Zeitz die einmalige Chance, buchstäblich auf der grünen Wiese ein komplett neues Theater mit insgesamt 565 Sitzplätzen und dem kompletten Produktionsapparat für ein Drei-Sparten-Haus zu planen.
Für den jungen Architekten sind solche Bauaufgaben einmalige Chancen, sich auf höchstem architektonischem Niveau und mit sachkundiger Leitung auch den ganz unscheinbaren Aufgaben mit Sorgfalt und Hingabe zu widmen, ohne deren genaue Kenntnis und Beherrschung Bauten von überragender Qualität einfach nicht möglich sind.
An einem solchen Bauwerk mit so gut wie allen Baugewerken nicht nur in Berührung gekommen zu sein, sondern sie intensiv bearbeitet zu haben, das liefert das Rüstzeug für ein ganzes Architektenleben. In intensiver Planungsarbeit, geleitet vom unvergessenen Carlo Weber, ist eine Perle der Baukunst entstanden, die sich immer noch sehen lassen kann und auf die die Hofer auch heute noch stolz sind – zu recht.

Ort: Hof
Typus: Theater
Fertigstellung: 1994
Umbauter Raum: 69.900 cbm BRI
Bruttogrundfläche: 12.600 qm BGF
Bauherr: Stadt Hof
Wettbewerb und Realisierung: Auer + Weber Architekten

Leistungen Leathley 1991 – 1994:
Projektarchitekt für Auer + Weber, Stuttgart
mitverantwortlich für Lph 5 und 6, Teile von 7 + 8
bearbeitete Gewerke u.a.:
Foyerfassade – einfach gekrümmt und doppelt hinterspannt -,
Saaldecke – doppelt gekrümmt in Nassbauweise -,
Schallreflektoren aus Stahl, Glas und Holz,
abgehängte Decken, Akustikputz, akustisch wirksame Vorsatzschalen,
Glasbausteinarbeiten, Fliesenarbeiten, Schlosserarbeiten, Bodenbeläge, Malerarbeiten, uvam.